Logopädische Praxis Sabine Gabriel
Logopädische Praxis Sabine Gabriel

Prävention, Beratung und Training im Bereich Stimme

Diese Angebote richten sich vorwiegend an Menschen, die in typischen Sprechberufen (z.B. Erzieher/in, Lehrer/in, Call-Center-Mitarbeiter/in, etc.) tätig sind, aber auch an Menschen, die ein stimmintensives Hobby ausüben, wie z.B. Sänger, Schauspieler..., die ihre Stimme ebenfalls intensiv einsetzen:

  • Sie brauchen Ihre Stimme täglich
  • Ihre Stimme ist ein wichtiges Arbeitsinstrument, ohne Ihre Stimme könnten Sie Ihren Beruf nicht ausüben
  • Im Gegensatz zu den bekannten Sprechberufen wie Schauspieler, Radio- und Fernsehsprecher haben Sie keine Stimm- und Sprechausbildung.
  • Ihre Stimme ist (noch) gesund und das soll auch so bleiben - trotz der hohen stimmlichen Belastung

 

Für Sie sind folgende Fragen von hoher Bedeutung:

  • Was heißt physiologische Stimmgebung?
  • Wie kann ich mich vor Stimmüberbelastung schützen?
  • Wie kann ich meine Artikulation verbessern?

 

Diese und andere Fragen können in Beratungsgesprächen und praktischen Übungen in der Praxis bearbeitet werden.

Tipps zur Stimmhygiene

 

Atmung

• Bauchatmung ist die Voraussetzung für eine belastbare Stimme

 

• In Ruhe gilt: Nasenatmung (dadurch: Anfeuchten, Erwärmen und Filtern der Atemluft. Das verhindert das Austrocknen der Schleimhäute und die Reduktion der Abwehrkräfte

 

• Lange Sprechphasen sind anstrengend; öfter Sprechpausen einlegen

 

• Bequeme Kleidung tragen, damit Hals- und Körpermitte nicht eingeschnürt sind

 

• Es gilt nicht mehr: „Brust raus, Bauch rein!"

 

• Natürlich gilt: Nicht Rauchen; Auch Hochprozentiges reizt übrigens Ihre Schleimhäute!

 

• Sorgen Sie für ein günstiges Raumklima

 

 

Haltung und Tonus

• Eine lockere, durchlässige Körperhaltung unterstützt die Stimme

 

• Über- oder Unterspannungen wahrnehmen und eine mittlere Spannung (Eutonus) anstreben

 

 

Stimme

• Stimme übermittelt Stimmung – Stimmung beeinflusst die Stimme

 

• Bei Hintergrundlärm: nicht lauter sprechen, sondern auf das „Fühlen der Stimme" verlassen und

nicht auf das „Hören der eigenen Stimme"

 

• Nicht flüstern, nicht schreien

 

• Nicht räuspern, besser Husen, noch besser: Summen und dabei den Brustkorb leicht abklopfen,

etwas trinken

 

• Nicht zu hoch, nicht zu tief sprechen; versuchen Sie ihre mittlere Sprechstimmlage zu finden

 

• Sprechen Sie in passender Lautstärke, d. h. raum-, situations- und partnerbezogen

 

• Ein gesunder Stimmeinsatz ist weich/fest und nicht gehaucht oder gepresst

 

• Viel trinken, damit die Schleimhäute nicht zu trocken werden (mind. 2 Liter pro Tag)

 

• Bei der Bonbonwahl gilt: kein Menthol, keine Minze und keine Kamille

Besser: Inhalieren mit Salz, Isla Moos, Salbeibonbons, Honigbonbons, Emser-Pastillen

 

• Regelmäiges Stimm-Warm-Up

 

Artikulation

• Eine deutliche Artikulation fördert die Verständlichkeit und erleichtert die Stimmgebung

(lockeres Zusammenspiel von Lippen, Unterkiefer und Zunge)

 

• Gähnen schafft Weitung und Entspannung

 

• Auch hier gilt nicht mehr: „Zähne zusammen und durchhalten!"

Beratung, Diagnostik & Therapie

bei Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen 

  

Schloßstr. 18

66994 Dahn

 

Tel:  06391 - 40 96 87

Fax: 06391 - 40 98 07

 

und 

 

Burgstr. 13

76846 Hauenstein

 

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Fax: 06392-40 90 90 7

 

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