Logopädische Praxis Sabine Gabriel
Logopädische Praxis Sabine Gabriel

"Bereit für die Schule ?"

Diese Frage stellen sich jedes Jahr viele Eltern und sie ist nicht immer einfach zu beantworten.

 

  • Die Einschulung stellt für alle Kinder einen wirklichen Einschnitt im Leben dar. Die meisten Kinder gehen mit großen Erwartungen in die Schule, stolz darauf, dass sie nun auch zu den Schulkindern gehören und bald wie die Großen lesenhundhschreibenhkönnen.
    Was für eine Enttäuschung, wenn das dann nicht so klappt wie erwartet.
  • Die Zahl der Kinder, die mit dem Lesen- und Schreibenlernen Probleme haben, steigt in den letzten Jahren. Oft werden die Probleme der Kinder sehr spät oder zu spät erkannt. Dann wird es schwer, die eingetretenen Defizite wieder aufzuholen.

 

Risiko-Minderung !

 

  • Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass es heute möglich ist, das Risiko einer Lese- und Rechtschreibschwäche bereits vor der Einschulung zu erkennen und gegebenenfalls vorbeugend therapeutische Maßnahmen zu ergreifen, die das Risiko erwiesenermaßen deutlich mildern oder aber eine Lese-/Rechtschreibschwäche ganz verhindern können.
  • Dazu können bestimmte Vorläuferfähigkeiten aus den Bereichen Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie Sprachbewusstheit geprüft werden.
  • Sollten hier Entwicklungsverzögerungen vorhanden sein, wäre es möglich, noch vor der Einschulung mit einer gezielten Förderung zu beginnen, so dass der Eintritt in die Schule tatsächlich zu einem Erfolgserlebnis für das Kind wird.

 

 

Über den Test „Bereit für die Schule“:

 

Was ist das für ein Test ?

 

  • Die 23 Aufgaben des Tests fragen nach den Mindestkompetenzen, die wünschenswert sind, wenn Kinder auf die Kulturtechniken Sprache, Schrift und Zahl zugehen.
  • Die Aufgaben überprüfen zum überwiegenden Teil Vorkenntnisse, denen man nicht unmittelbar ansieht, dass sie wichtig für den Lernbeginn in Mathematik oder Schriftsprache sind. Denn es geht nicht darum, wie viel ein Kind bereits lesen, schreiben, zählen oder rechnen kann. Von den hier abgefragten Vorkenntnissen aber wissen wir, dass sie verdeckt und unterschwellig in den verständigen Umgang mit Wort und Zahl münden.
  • Die Testinhalte sind nicht Vorgriffe auf den Stoff, den die Grundschule bieten wird, sondern die Grundlagen für die Bewältigung dieses Stoffes.
  • Ausgewählt sind Aufgaben, die die Erkenntnisschritte des späten Vorschul- und des Einschulungsalters repräsentieren.
  • Die Aufgaben zur Körperkoordination und Fein- bzw. Grobmotorik entsprechen den Bewegungsmustern, die Kinder mit dem 7. Lebensjahr erlangt haben sollten.

 

 

Welche Bereiche werden geprüft ?

 

  • Der Test bietet 23 Aufgaben, die in 5 Bereiche gegliedert sind:

 

-          Phonologische Bewusstheit

-          Vorzahlige Einsichten

-          Körperkoordination

-          Fein- / Graphomotorik

-          Informationsverarbeitung (mit Sprache und Merkfähigkeit)

-          zusätzlich: Artikulation, Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis

 

 

Was kann der Test leisten ?

 

  • Der Test soll die Basiskompetenzen der Kinder überprüfen und eine Einschätzung bieten, ob das Kind die nötigen Vorkenntnisse besitzt, um in der Schule zu bestehen.
  • Er soll bei Kindern, die noch nicht alle Basiskompetenzen besitzen, dazu dienen, den genauen Förderschwerpunkt herauszufinden. So kann bis zur Einschulung an den Defiziten gearbeitet werden.
  • Evtl. müssen bei sichtbarem Förderbedarf vertiefende Testungen in den entsprechenden Bereichen vorgenommen werden, um eine klare Aussage zu erhalten.

 

Was kann der Test nicht leisten ?

 

  • Der Test kann keine Ja/Nein-Antwort geben. Es ist nicht sinnvoll die Punktzahlen zu addieren und ein Kind ab einer bestimmten erreichten Punktzahl als schulfähig zu erklären, ein Kind, das evtl. nur einen Punkt weniger hat für nicht schulfähig zu erklären. Der Test kann wie oben erwähnt zeigen, welches Kind gute Basiskompetenzen mitbringt und wo evtl. noch Förderbedarf besteht.
  • Der Test kann nicht erkennen, was ein Kind in der Schule aus seinen bisherigen Fähigkeiten macht. So kann ein Kind, das hier gut abschneidet dennoch Schwierigkeiten unterschiedlicher Art in der Schule bekommen, auch wenn dies unwahrscheinlich ist. Wohingegen ein Kind, das deutliche Defizite zeigt, mit der entsprechenden Förderung aufholen und eine problemlose Schulzeit haben kann. Dies ist auch der Zweck dieses Tests.

 

 

 

 

 

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